WIE KLEIN IST EIGENTLICH DIE TIERSCHUTZWELT IN NIEDERĂSTERREICH?đ€
Rund um den massiv kritisierten Tierhaltungsbetrieb im Bezirk St. Pölten wird es zunehmend interessant.
Der VGT dokumentiert nach eigenen Angaben mit zeitlich zugeordnetem aktuellem Bild- und Videomaterial weiterhin gravierende MissstĂ€nde. Aus dem BĂŒro der zustĂ€ndigen TierschutzlandesrĂ€tin Mag. Susanne Rosenkranz kommen inzwischen deutlich beschwichtigendere Töne: Das Material sei teilweise veraltet bzw. zeitlich nicht ausreichend nachvollziehbar, die Situation jedenfalls nicht so schlimm, wie dargestellt.
Der VGT widerspricht dem ausdrĂŒcklich und verweist auf die klare zeitliche Dokumentation seiner Aufnahmen.
Und jetzt wird die Sache personell interessant:
2023: Maggie Entenfellner â Vorsitzende der Fachjury des NĂ Tierschutzpreises unter LandesrĂ€tin Rosenkranz.
2025: Maggie Entenfellner â wieder Juryvorsitzende.
2026: Ihr Bruder, Tierarzt Mag. Ferdinand Entenfellner, ist Betreuungstierarzt des kritisierten Betriebes.
2026: Maggie Entenfellner besucht den Betrieb und berichtet ĂŒber Verbesserungen.
Danach: Auch aus dem BĂŒro Rosenkranz kommen beschwichtigende Mitteilungen ĂŒber die AktualitĂ€t und Aussagekraft des belastenden Materials.
Damit wir uns richtig verstehen: Wir behaupten keine Absprache, keine Intervention und keine GefĂ€lligkeit. DafĂŒr haben wir keinen Beweis.
Aber wir können ZusammenhÀnge aufzeigen und Fragen stellen.
Und da gibt es noch eine Besonderheit der österreichischen Medienlandschaft: ïžPolitiker wissen seit Jahrzehnten, dass es angenehmer ist, die Kronen Zeitung hinter sich als gegen sich zu haben. Maggie Entenfellner verfĂŒgt mit der Krone-Tierecke gerade beim Tierschutz ĂŒber eine erhebliche öffentliche Plattform.
Spielt das hier irgendeine Rolle?
Wir wissen es nicht.
Aber dann sollten ein paar Fragen leicht zu beantworten sein:
Seit wann betreut Mag. Ferdinand Entenfellner diesen Betrieb tatsÀchlich?
Wo genau liegen die behaupteten Verbesserungen?
Warum wird die zeitliche Dokumentation des VGT in Zweifel gezogen, wenn der VGT erklÀrt, genau diese Dokumentation seiner Anzeige beigelegt zu haben?
Und schlieĂlich: War Mag. Ferdinand Entenfellner beim Betriebsbesuch der LandesrĂ€tin anwesend oder in diesen eingebunden?
Vielleicht hat all das miteinander ĂŒberhaupt nichts zu tun.
Dann dĂŒrfte maximale Transparenz ja kein Problem sein.
Denn Transparenz bedeutet nicht, zu erklÀren, warum alles vielleicht gar nicht so schlimm war.
Transparenz bedeutet, die unangenehmen Fragen zu beantworten.




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