> TIERSCHUTZ – JETZT AUCH VOR GERICHT 🐾⚖️
Man sollte meinen, im österreichischen Tierschutz gäbe es genug zu tun.
Aber offenbar gibt es noch ein anderes wichtiges Betätigungsfeld: andere Tierschützer vor Gericht zu zerren.
Maggie Entenfellner, seit vielen Jahren medial als Tierschützerin präsent und Leiterin der „Tierecke“ der Kronen Zeitung, hat uns – den Tierschutzverein Luna – und persönlich auch die Obfrau unseres Vereins geklagt. Wegen eines Facebook-Postings. Streitwert: 21.000 Euro. Und weil eine Klage offenbar noch nicht reicht, gibt es dazu gleich einen Antrag auf einstweilige Verfügung.
Der Anlass für dieses juristische Großaufgebot?
Zwei kleine weiße Hunde und die Frage, wer sie wann aufgezogen hat.
Besonders hübsch: In der Klage wird mittlerweile selbst eingeräumt, dass sich zunächst jemand anderer um die Aufzucht der Welpen gekümmert hat und Maggie Entenfellner die Hunde erst ab der dritten Lebenswoche übernommen hat.
Wir sind erleichtert.
Die wirklich großen Probleme des österreichischen Tierschutzes dürften inzwischen weitgehend gelöst sein. Anders lässt sich kaum erklären, warum so viel Energie, Zeit und anwaltlicher Aufwand dafür übrig ist, uns wegen eines Facebook-Postings gerichtlich in die Schranken weisen zu wollen.
Vielleicht ist das ja der neue Tierschutz: Tierschützer gegen Tierschützer – mit Klage und einstweiliger Verfügung.
️Wir werden uns verteidigen.
Und während andere ihre Energie in Klagen gegen Tierschützer investieren, kümmern wir uns weiterhin um das, wofür ein Tierschutzverein unserer bescheidenen Auffassung nach eigentlich da ist:
um Tiere.
Tierschutzverein Luna




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