Wenn TierĂ€rztinnen Welpenhandel betreiben...đ€
Man sollte glauben, TierĂ€rztinnen kĂŒmmern sich um Tiere und deren Wohlergehen. Man sollte glauben, sie wollen sich nicht auf Kosten der Tiere bereichern.
Aber auch in dieser Herde gibt es schwarze Schafe. Eine schwarze Schafherde eigentlich.
In dieser Herde gibt es einen Tierarzt, der seine Schweinezucht nach dem Aufdecken furchtbarer ZustÀnde geschlossen hat. Jetzt betreibt er dort eine Hundezucht (Hundezentrum Stössing).
Der Tierarzt hat einen begnadeten VerkĂ€ufer, der ihm die Ahnentafeln fĂŒr die gezĂŒchteten Mischlingshunde geschrieben hat. Sie verwenden einen Kaufvertrag, der sie von allen Haftungen freizeichnet. Wen kĂŒmmert es schon, dass das gegen das Gesetz verstöĂt.
Und in dieser Herde gibt es eine TierĂ€rztin, die auch diesen Vertrag verwendet hat und auch vom VerkĂ€ufer unterstĂŒtzt wurde. Diese TierĂ€rztin hat einen Hund auf dem Parkplatz aus dem Kofferraum ihres Autos verkauft. Damit nicht genug: Sie hat ihn vorher sediert, damit der KĂ€ufer nicht merkt, wie krank und verhaltensauffĂ€llig der arme Hund ist.
Die Behörde hat bei dieser TierÀrztin Hunde und Katzen gefunden, die im Dreck leben mussten und nicht richtig versorgt wurden. Es gab Probleme mit Qualzucht.
Die gute Nachricht: Tierhalteverbot, Betreuungsverbot und ein befristetes Verbot der BerufsausĂŒbung.
Zumindest dieses schwarze Schaf hat einen prominenten Hirten: Rechtsanwalt Sascha Flatz, der sich an anderer Stelle fĂŒr ein strengeres Vorgehen gegen TierquĂ€ler ausspricht. Schon komisch: Einmal so, einmal so. Einmal pro Tierschutz, einmal pro TierquĂ€ler.



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