Rassehund erwartet – Mischling bekommen?😤
Eine Hundekäuferin hat sich mit einer enttäuschenden Erfahrung an uns gewandt.
Sie kaufte beim Hundezentrum Stössing Entenfellner / Leoni einen Miniature Australian Shepherd. Sie ging davon aus, einen Rassehund zu erwerben, und erhielt beim Kauf auch einen Stammbaum. Obwohl sie ausdrücklich danach fragte, wurden ihr weder das Muttertier noch die Geschwister des Welpen gezeigt.
Niemand hat sich für ihre Lebenssituation interessiert. Es war egal, ob sie Zeit für den Hund hat, wie und wo er leben wird und ob sie bereits Hundeerfahrung hat. Hauptsache sie kauft den Hund.
Die Überraschung kam später bei der Hundeschule: Dort wurde ihr Hund als Mischling geführt. Der an sie übergebene Stammbaum ließ eine Klassifizierung als Rassehund nicht zu.
Die Käuferin war verständlicherweise enttäuscht. Sie hatte darauf vertraut, einen Rassehund gekauft zu haben.
Warum wurde beim Verkauf nicht klar darauf hingewiesen, dass der Hund eigentlich ein Mischling ist? Und warum wurden trotz ausdrücklicher Nachfrage weder Muttertier noch Geschwister gezeigt?
Gerade beim Verkauf eines Welpen sollte Transparenz selbstverständlich sein. Käufer müssen klar darüber informiert werden, welches Tier mit welcher Abstammung sie tatsächlich kaufen.
Ein Stammbaum sollte Klarheit schaffen – und nicht erst später für eine unangenehme Überraschung sorgen.




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